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Kooperation mit japanischer Organisation für radioaktive Abfälle, RWMC, verlängert

Auf Wunsch beider Seiten wurde im Juli die Kooperationsvereinbarung zwischen der japanischen Organisation für die Finanzierung und für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Behandlung radioaktiver Abfälle (Radioactive Waste Management Funding and Research Center – RWMC) einerseits und der DBE sowie der DBE TECHNOLOGY GmbH andererseits um weitere fünf Jahre verlängert. Beide Seiten stellten das fruchtvolle, konstruktive und vor allem vertrauensvolle Verhältnis heraus, das in den nunmehr 15 Jahren Kooperation gebildet hat. Die Kooperation beinhaltet einen regen Informationsaustausch, regelmäßige gegenseitige Besuche, aber auch Dienstleistungen, wie z. B. Statusberichte über das nationale Endlagerprogramm.

Unter dem Dach des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (Ministry for Economy, Trade and Industry – METI) organisiert und leitet RWMC als einzige neutrale Organisation im Land nationale Forschung im Bereich radioaktiver Abfälle. Die Forschungsaktivitäten umfassen alle radioaktiven Abfälle und werden mit Unterstützung akademischer und industrieller Einrichtungen durchgeführt. Darüber hinaus verwaltet RWMC seit dem Jahr 2000 den Fond für die geologische Endlagerung hochaktiver Abfälle und seit 2005 den Fond für die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente.

Die Kooperation mit RWMC erlaubt neben der Kooperation mit dem japanischen Industrieunternehmen IHI Corporation einen umfassenden Einblick in die japanischen Aktivitäten im Bereich Endlagerung radioaktiver Abfälle. Insbesondere in der aktuellen Situation, in der beide Länder am Beginn der Standortsuche für ein Endlager für hochaktive Abfälle stehen, sind die vorhandenen Kooperationen für beide Seiten sehr wertvoll.

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